Vergleich Tagesgeldkonto und Girokonto
Ein Girokonto ist dazu da, um alle laufenden Zahlungen abzuwickeln. Zudem benötigt jeder Erwachsene ein Girokonto, um darauf sein Gehalt oder anderweitige Zahlungen wie beispielsweise Renten, BAföG und Unterhaltsbeiträge überweisen zu lassen. Es können Lastschriften eingerichtet werden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt fortwährend abgebucht werden. Als Beispiel seien hier die monatlichen Mietzahlungen genannt. Von einem Girokonto kann auch mittels Kreditkarte Bargeld abgehoben werden. Viele Kreditinstitute vor Ort, aber auch so manche Online-Banken berechnen Kontoführungsgebühren. Es gibt aber durchaus Online-Bankhäuser, die eine kostenlose Kontoführung anbieten. Auch auf die Kosten für die Visa- und die Mastercard sollte geachtet werden.
Während es bei den meisten Girokonten keine Verzinsung des Guthabens gibt, erhalten Sie beim Tagesgeldkonto durchaus attraktive Zinsen. Während viele Kreditinstitute vor Ort nur eine minimale Verzinsung in Höhe von etwa 0,5 Prozent anbieten, gewähren Online-Banken einen wesentlich höheren Zinssatz. Dieser kann durchaus 2,5 Prozent betragen. Den für Sie günstigsten Anbieter können Sie mithilfe eines Vergleichs ermitteln und sich sogleich auf dessen Homepage weiterleiten lassen. Dort werden Ihnen noch einmal alle Informationen detailliert aufbereitet. Für die Nutzung eines Tagesgeldkontos müssen Sie ein Referenzkonto angeben, auf das Überweisungen geleistet werden sollen. Im Gegensatz zum Girokonto kann es nicht für den tagtäglichen Zahlungsverkehr genutzt werden. Über das Tagesgeldkontoguthaben können Sie – genauso wie beim Guthaben auf Ihrem Girokonto – tagtäglich verfügen. Ganz egal, ob Sie einen Teilbetrag oder das gesamte Guthaben benötigen.
Lassen Sie deshalb nur ein geringes Guthaben auf dem Girokonto stehen, um die monatlichen Überweisungen tätigen zu können. Den Rest sollten Sie auf einem Tagesgeld- oder sogar Festgeldkonto zinsbringend deponieren. Sowohl die Guthaben auf den Giro- als auch den Tagesgeldkonten sind durch den Einlagensicherungsfond abgesichert und werden von den Banken nicht in Aktien oder Fonds angelegt.






